Die Geschichte Aubstadt`s

 

 

Die Geschichte Aubstadt`s

 

 

Die Aubstädter Flur nimmt in der fundreichen Vorgeschichtslandschaft des Rhön-Grabfeld-Kreises einen hervorragenden Platz ein. Dichtgedrängt sind hier die Fundpunkte aus fast allen Epochen, von der Jungsteinzeit bis zu den Germanen. Zahlreiche Fundstücke mit oft überregionaler Bedeutung wurden geborgen.

1. Jungsteinzeit   6. Römische Kaiserzeit 11. Das 19. und 20. Jahrhundert
2. Hügelgräber-Bronzezeit   7. Erste urkundliche Erwähnung 12. Vom Kirmes- und Petersgericht
3. Urnenfelderzeit   8. Reformationszeit 13. Die Hünengräber (Hügelgräber)
4. Hallstattzeit - frühe Eisenzeit   9. Dreißigjähriger Krieg
5. Latenezeit - späte Eisenzeit 10. Siebenjähriger Krieg

 

Jungsteinzeit 4500 bis 1700 v. Chr. 

Die ältesten Belege menschlicher Anwesenheit stammen von Siedlungsplätzen der sogenannten Bandkeramiker in den Feldfluren östlich der Waldabteilung "Blöße" und im Milztal in der Flur "Kirchrangen". Es sind Scherben von tönernen Gefäßen mit den typischen eingeritzten Verzierungsbändern, Steinbeile und Hornsteinklingen, Hüttenlehmbrocken und Mahlsteine. Sie künden davon, daß auch hier, innerhalb der aus dem Balkan-Donau-Raum kommenden Kultur, erstmals Menschen siedelten, Ackerbau und Viehzucht betrieben.

Auch während der folgenden "Rössener Kultur" bestanden Siedlungen. So eine auf dem Lehmboden der Flur "Dollpfad Trä". Dort wurden mehrere mit Kulturschutt verfüllte Lehmgruben dieser Zeit ausgegraben. Unter den vielen Funden befindet sich ein komischer Bohrkern, es ist der Arbeitsabfall einer hier durchgeführten Hohlbohrung eines Schäftungsloches in einer steinernen Arbeitsaxt. Ein weiterverwendetes Bruchstück einer solchen Axt wurde auf einem Acker innerhalb dieser Siedlung aufgelesen. Eine zweite Siedlung lag auf einem Südhang in der Flur Schüller.

Aus einem späteren Abschnitt der Jungsteinzeit stammt ein besonders kunstfertig geschlagener Dolch aus hartem Hornstein, gefunden in Ortsnähe am "Waltershauser Weg". Etwas weiter nordwestlich vorn dieser Stelle fand sich eine kleine Steinbeilklinge. Von mehreren früheren im Schulhaus aufbewahrten Steinwerkzeugen sind leider die Fundorte unsicher.

Hügelgräber-Bronzezeit 1700 bis 1200 v. Chr. 

Spuren einer Siedlung traten beim Wasserleitungsbau am "Waltershauser Weg" zu Tage. Es ist die einzige nachgewiesene Flachlandsiedlung dieser Zeit im Rhön-Grabfeld-Kreis.

Urnenfelderzeit mit 1200 bis 700 v. Chr. 

Siedlungsspuren aus der späten Bronzezeit fanden sich beim Waldwegebau nördlich des Hügelgräberfeldes in der Waldabteilung "Blöße", nach dem Ausheben eines Grabens unweit des "Heiligen Brunnens" und auf einem Acker in der Nähe der Linsenmühle. Vermutlich aus einem Grab stammt ein verzierter Napf, der nach unsicherer Meldung im Jahre 1874 gefunden wurde. Es wäre dies das einzige bisher bekannte Grab der Urnenfelderzeit im doch so siedlungsdichten oberen Saalegebiet. Gewiß eine Forschungslücke, denn aus dem Streutal kennen wir dagegen zehn Gräberfelder.

Hallstattzeit - frühe Eisenzeit 700 bis 450 v. Chr. 

Diese Epoche zeichnet sich in unserer Landschaft durch besonders intensive Siedlungstätigkeit aus, sowohl auf befestigten Bergen, als auch im flachen Gelände. Aus der Nachbarflur Großeibstadt sind die beiden 1954 bis 1955 bzw. 1980 bis 1981 ausgegrabenen Gräberfelder in der Vorgeschichtswissenschaft berühmt geworden. Aber auch aus Aubstadts Gemarkung gibt es derartiges vorzuzeigen. In der Waldabteilung "Blöße" liegt mit über 150 Hügeln ein überdurchschnittlich großes, beinahe noch unversehrtes Hügelgräberfeld, das, wie alle Bodendenkmale heute unter Denkmalschutz steht. Die großen Hügel geben eine gute Vorstellung wie die ja heute total vermachten Gräber bei Großeibstadt einst aussahen. Die ersten Finde wurden in der "Blöße" schon im Jahre 1824 ausgegraben. Unterhalb eines "fünf Fuß" hohen Hügels fand man in einer "drei Fuß" eingetieften Grabkammer eine reiche Bronzeausstattung, wie sie 1981 gleichartig bei Großeibstadt gefunden wurde. Einzigartig für den mitteleuropäischen Hallstattraum ist die in Aubstadt mitgefundene Halskette aus 95 Bernsteinperlen.

Einen späteren Abschnitt der Hallstadtzeit gehört ein, durch die Jahrhunderte andauernde Feldbearbeitung heute oberirdisch nicht mehr erkennbares, Gräberfeld in der Flur "Dollpfad-Trä" an. Es wurde von einem Landwirt durch aufmerksames Beobachten fremdartiger Steinansammlungen während des Pflügens entdeckt. In einem der drei ausgegrabenen Brandgräber erschien u. a. ein höchst eigenartiges Beigabegefäß: eine tönerne Trennwandschale mit aufgesetzten Vogel(Singschwan)plastiken. Gewiß fand diese sonderbare Schale bei kultischen Handlungen Verwendung.

Ein weiterer bedeutsamer, ja sensationeller Fund war die Entdeckung der Aubstädter Eisenbarren, ein Hortfund von 23 Stück Roheisenbarren. Er wurde innerhalb einer inzwischen nachgewiesenen Siedlung vom damaligen Besitzer vergraben. Aus welchen Gründen wohl konnte er diesen wertvollen Schatz nicht mehr nutzen?

Latenezeit - späte Eisenzeit 450 bis um Chr. Geb. (Kelten) 

Von einer keltischen Siedlung am "Heiligen Brunnen" wissen wir durch aufgelesene Scherben und Bruchstücke typischer Glasarmreifen.
Innerhalb der schon erwähnten Siedlung nördlich der "Blöße" fand sich als Einzelstück die Hälfte einer sogenannten Augenperle, ein
Schmuckstück der Frühlatenezeit.

Römische Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit um Chr. Geb. bis 550 n. Chr. (Germanen) 

Wie bei vielen anderen keltischen Siedlungen unseres Landkreises besteht auch die Siedlung am "Heiligen Brunnen" in germanischer Zeit weiter. Sie läßt sich bis ins 4. Jahrhundert nach Chr. belegen. Neben typischen germanischen Fundstücken faszinieren besonders Dinge aus dem entfernten römischen Weltreich, es sind Schmuckstücke aus Bronze, terra-sigillata-Keramik oder Münzen mit Portraits römischer Kaiser. War es Handelsgut, Sold oder Beute germanischer Krieger?

800 Meter südwestlich dieser Siedlung wurden in der Flur "Dollpfad-Trä" 1985 frühgermanische Gräber entdeckt. Wieder ein besonderer Fundpunkt als drittes Gräberfeld dieser Zeit in ganz Franken! Aus dreizehn meist angepflügten Brandgräbern konnten tönerne Urnen, Eisenwaffen, bronzene und eiserne Schmuckstücke ausgegraben werden.

Gut 4000 Jahre menschlicher Geschichte konnten wir bis hierher anhand archäologischer Urkunden in der Aubstädter Flur verfolgen. Häufig begegneten uns dabei Dinge und Bedeutungen, die nicht nur für die lokale Geschichte sondern allgemein für das Erkennen des Lebens unserer vorgeschichtlichen Vorfahren wichtig sind.

Nicht übergehen wollen wir die bisher fundleere Zeit der fränkischen Merowinger von 450 bis 750 nach Chr. Während dieser Epoche wird sich in dem altbebauten Land an gegenwärtiger Stelle die Siedlung mit dem heutigen Namen "Aubstadt" gebildet haben, die dann in einer ersten schriftlichen Urkunde des Jahres 1132 für die Geschichte aktenkundig wird.

                                                                                                                                                           Walter Jahn



Erste urkundliche Erwähnung, Mittelalter 

"Die Perle des Grabfeldes" wurde und wird Aubstadt genannt. Diese "Perle" ist mit großer Sicherheit auf die hier unzutreffende gute Bodenbonität zurückzuführen. Aubstadt ist uraltes Siedlungsgebiet. Die zahlreichen Ausgrabungen weisen eine ständige Besiedlung des Gebietes nach. Über die erstmalige urkundliche Erwähnung von Aubstadt gibt es keine hundertprozentigen Aufzeichnungen. Sicher ist, daß die erstmalige urkundliche Erwähnung von "lbistatt" im Jahr 786 nicht für Aubstadt gilt, sondern die Gemeinde "Eibstadt" (Großeibstadt und/oder Kleineibstadt) gemeint ist. Nach den Aufzeichnungen des Hauptlehrers Schmitt aus Aubstadt wird Aubstadt zum erstenmal im Jahre 867 genannt. 9 Huben mit Haus und Hof sollen demnach an das Bonifaziuskloster in Fulda geschenkt worden sein. Bei der Jahrzahl 867 handelt es sich jedoch nach der Auskunft des Staatsarchives Marburg um einen Schreibfehler. Die genannte Urkunde stammt aus dem Jahre 786 und trifft für die Gemeinde Großeibstadt zu. Früher hatte Aubstadt die Namen Ustat, Owstat, Owistat, Owestat, Ovstat, Augstat, Aupstat, Aubstatt. Von der Namensgebung ist abzuleiten, daß Aubstadt als eine fränkische Siedlung gegründet wurde. Der Name Aubstadt bedeutet Niederlassung in einem fruchtbaren, wasserreichen Tal. Eine Bebauung an einem anderen Ort als das heutige Kerngebiet ist ebenfalls wahrscheinlich. Zu dieser Zeit soll Aubstadt im Besitztum der Prinzessin Waltrade (Welfin) gewesen sein.

Für die damalige Zeit nichts ungewöhnliches - man war mit dem Schreiben damals noch nicht so vertraut und "fleißig" wie heute stammen die nächsten Aufzeichnungen erst aus dem 12. Jahrhundert. Von dieser Zeit beginnend, kann die Geschichte von Aubstadt fast lückenlos nachgewiesen werden.

Am 13. September 1132 erhielt das Prämonstratenser-Chorherrenstift Vessra von Weinherr von Askaha (Aschach) 41/2 Huben zu Aubstadt als Lehen. Im Laufe der Zeit wurde der Einfluß des Klosters Vessra und mit ihm auch der der Henneberger immer größer. Grenzen, wie sie heute bekannt sind, gab es zur damaligen Zeit nicht. Und so ist es ganz natürlich, daß die jeweiligen Lehensherren des öfteren wechselten. Auch als normal konnte man bezeichnen, wenn eine Ortschaft, d_ h. die einzelnen Höfe an verschiedene Landesherren den Zehnt abliefern mußten. So willigte zum Beispiel am 31. Dezember 1199 Hartwich von Eichstätt (Eichstätt ist der Ausgangsort für die Christianisierung in unserem Gebiet) ein, daß Graf Poppo von Irmmoldeshusen die Riedwiese zu Owistat "mit vielen anderen Gütern" tauschweise gegen 5 Huben zu Adilsleibe (Alsleben) an das Kloster Vessra übergibt. Der heutige Dörfleshof war ein Stützpunkt des Klosters Vessra. Weitere Lehensherren waren das Kloster Wechterswinkel (1217), Graf Konrad von Wildberg, Volkmand von Herbilstadt (Herbstadt) (1276) und der Marschalk von Ostheim (1292). Aubstadt war ursprünglich Würzburgisches Eigentum, das als Lehen vergeben wurde. Im Jahr 1308 hatte das Kloster Vessra den ganzen Zehnt von Aubstadt inne. 1348 kam zwar Aubstadt, das vom Kloster Vessra an Heinrich von Königshofen versetzt war, wieder nach Würzburg, doch der Einfluß der Herren von Bibra wurde nun immer stärker. Bereits im Jahr 1317 hat Berthold v. Bibra "zu Otalmshusen einen Muel" von den Hennebergern zu Lehen. Diese Mühle ist die heutige Schützenmühle. Ottilhausen gibt es heute nicht mehr.

In einer Aufzeichnung von 1600 heißt es, "Ottelßhausen am Weigler ist ein Wüstung". 1674 heißt es, "die Felder und Güter hat das dorff Aupstat innen". Die ehemalige Siedlung ist mit ziemlicher Sicherheit an der Stelle zu suchen, an der die Straße von Aubstadt auf die im Milzgrund entlang führende Straße tritt. Dafür spricht der Platz und die Tatsache, daß die heutige Schützenmühle in den frühen Quellen stets als Untermühle von Ottilhausen bezeichnet wird, als Obermühle kann nur die Linsenmühle in Frage kommen, da die dritte Mühle, die heutige Neumühle erst später (1586) als Gemeindemühle von Aubstadt erbaut wurde. Der Sage nach bestand Ottilhausen aus 12 Einwohnern, welche sich gegenseitig erschlugen.

Der Sohn von Berthold v. Bibra, Kaspar erwarb, nachdem sein Vater bereits Irmelshausen um 480 Goldgulden gekauft hatte, Hochheim und Aubstadt. Der Würzburger Bischof Johannes von Egloffstein konnte damals die gelieferten 16 Hengste und die vorgestreckten 680 Gulden nicht bezahlen. Aubstadt wurde für 3 Hengste eingetauscht. Dies war im Jahr 1402.

Reformationszeit 

1499 hatte Aubstadt bereits einen Geistlichen, den Frühmessner Johannes Glaser. 1504 hatte Aubstadt zwar einen eigenen Geistlichen, gehörte aber dennoch zu Herbstadt. Ab 1530 hatten die von Bibra zu Irmelshausen in Aubstadt das Patronatsrecht. Höchheim war Muttergemeinde und Aubstadt Tochtergemeinde. Bereits 1523 hat der Pfarrer Alexander in "lutherisch Worten und Werken" gelehrt. Erster evangelischer Pfarrer in Aubstadt war Laurentius Praetorius aus Pommern. Mit ihm und der Unterstützung der Patronatsherren v. Bibra wurde die Reformation vollzogen. Ein Hilfsgeistlicher unterzeichnete mit anderen 1580 die Konkordinationsformel (Bekenntnis zum lutherischen Glauben). Das Pfarrhaus zu Höchheim wurde baufällig. Aubstadt erbot sich, ein neues Pfarrhaus zu bauen, wenn die Pfarrei hier hergelegt würde. Dem Anerbieten wurde Folge geleistet und so wurde Aubstadt Pfarrdorf und Hochheim die Filialgemeinde.

Nach einer Inschrift auf der Südseite der Kirche wurde das Schiff im Jahr 1608 erbaut. Der Turm ist frühgotisch und stammt demnach aus dem 14. Jahrhundert. Eine Glocke trägt die Aufschrift: "Adam Claus von Stadt Fladungen goß mich 1530".

Dreißigjähriger Krieg 

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Aubstadt zunächst verschont. 1630 tauchten jedoch verschiedene Niederländische Reiter in Aubstadt auf und verbrachten hier 15 Tage. Von hier aus überfielen sie den Amtskeller von Königsboten, der mit Zinsgeldern für Würzburg gefüllt war. Während der Belagerung der Festung Königshofen hatten die Aubstädter viel unliebsamen Besuch (namentlich von den Croaten), heißt es, und Aubstadt wurde nach und nach ein Trümmerhaufen. Man fing an, Häuser abzubrechen und das Holz mit Fuhrwerk in die Festung als Brennholz zu schaffen. 20 geflüchtete Aubstädter - die sich wahrscheinlich im Weigler versteckten - wurden 1635 in Gollmuthhausen begraben. Dies dürfte der Tiefpunkt in der Geschichte von Aubstadt gewesen sein. 1636 ging beim Kommandanten von Königshofen, Tobias Eberlein, die entsprechende Beschwerde ein und Pfarrer Adling berichtet im Jahre 1637, daß die Ortschaften, Aubstadt und Höchheim, die ihm am 7.1.1636 übertragen wurden", wegen des langwierigen Krieges gantz blos, die Felder allesamt oede über die 4 Jahr gelegen". An diesen Kriegswirren hatte die Bevölkerung noch lange zu tragen.

Im Jahr 1746 erhielt Aubstadt eine Dorffsordnung. Diese Dorfisordnung war Grundlage für die Gerichtstage. Anmerkung- Diese "Dorffsordnung von Aubstatt anno 1746" befindet sich im Original im Archiv der Gemeinde Alibstadt.


Siebenjähriger Krieg 

Im Siebenjährigen Krieg hatte Aubstadt jedes Jahr Einquartierungen der verschiedenen Truppen zu registrieren. Der Dorfmeister (Kassier) in der Person des damaligen Schulmeisters und der Schultheiß Caspar Knorr müssen akkurate Leute gewesen sein, denn fein säuberlich vermerkten sie in ihren "Abrechnungen" die einquartierten Offiziere und Unteroffiziere mit den entsprechenden Einquartierungskosten. Auch die Nachkriegskosten bis 1582 sind akkurat aufgelistet. Zwei Generale und vier Obristen weilten unter anderem in Aubstadt. Die größte Einquartierung ist 1759 zu verzeichnen. Am 10. Juni des Jahres gegen 12 Uhr Mittag rückten 3000 Mann, hauptsächlich Croaten, ein. Zu bemerken sei: "Daß obengenanntes Kriegsvolk in den allhiesigen Grasgärten kampiert, fast alles Gras verderbt und durch ihre Pferde abgefressen lassen, wie auch dabei denn mehr als 10 Klafter Scheitholz und etliche Schock Reisig verbrannt, dabei geköchelt und 13 zweijährige Kälber, auch einen Ochsen verzehrst". Und deshalb schreibt der Chronist zum Friedensschluß: "Von anno 1756 v. 1. Oktober bis fast in das 7te Jahr dauerte der schwerliche und handels-verderbliche Krieg und hat der allhiesige Bibraische Ort Aubstadt gar viele Contraßten wegen Geld, Einquartierung, Durchmärschen von allerhand Reichsvölkern wie schon oben gemeldet und notiert worden, erleiden müssen, da denn endlich die Friedensposaune erschauet . . .".

Am Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juni 1763 wurde das Friedensfest "hochfeierlieb celebrieret".

Zum Schutze der Bewohner war das Dorf als Runddorf angelegt. Aus den Scheunen, die mit Schießscharten versehen waren, konnten die Angreifer bekämpft werden. Drei Torhäuser - an denen das Wappen der von Bibra angebracht waren - rundeten den Ortskern ab. Das untere Torhaus gegen Königshofen war bewohnt, heißt es in einem alten Feldbuch von 1663, das 1784 der Herr Ober-Leidenambt Sickenberg vom hochfürstlichen Stift Würzburg neu verfertigte. Desweiteren heißt es: "Hat ein Torhaus so bewohnt wird von der Gänsehirtin, das obere

Tor (gegen Großeibstadt) ist zehntfrei und hat ein Torhaus, das Valtintor (gegen Waltershausen), worin der Gemeindeschafhirt seine Wohnung hat". Das Obertor wurde später wegen der Dorferweiterung (das heutige Gasthaus "Zum Hirschen" wurde als Gemeindebrauhaus sowie Kirchweih- und Petersgerichtsplatz schon außerhalb gebaut) abgerissen. Das Valtintorhaus und das Untertorhaus wurden später, im Jahr 1838, ein Opfer des Verkehrs, als die "Milzstraße" gebaut wurde.


Desweiteren war die Kirche von einer Mauer umgeben, die, als der neue Friedhof angelegt wurde, um die Hälfte niedriger gemacht wurde. An der Nord- und Westseite der Kirche zieht noch heute ein tiefer Grab (Wall) entlang. Der ehemalige bis 1998 genutzte Kindergarten wurde erst später an den kleinen Turm angebaut.

Am 16. Januar 1777 gab Fürstbischof Adam Friedrich von Würzburg einen Erlaß heraus, daß Gemeinden und Gerichte "zur Vermeidung mancherlei Unterschleifen und Unschicklichkeiten bei Ausfertigung von Geburtsbriefen und sonstigen Urkunden ein Sigill" anschaffen. Es war den Gemeinden anheimgestellt, wie sie es fertigen ließen, nur sollte es die Größe eines 24 Kreuzerstückes nicht überschreiten. Es solle der hl. Kirchenpatron oder sonst "was sie wollen" eingeschnitten werden. Zu dem bibraischen Wappen heißt es, "daß der bibraische Biber im Wappen aber eher als ein Hundebastard und noch dazu verunglückter Hundebastard angesehen werden kann". Dagegen "nimmt sich der bausbackige, blasende, schwebende Posaunenengel im Aubstädter Gemeindesiegel schon besser" heißt es weiter in den Aufzeichnungen. Von diesem Siegel ist leider kein Abdruck auffindbar. Dagegen wurden - aus dieser Zeit stammend - zwei andere Gemeindesiegel in den Aufzeichnungen des Herrn Ober-Leidenambt Sickenberg aus dem Jahre 1784 aufgefunden. Das eine Siegel ist in Papier eingepreßt, das andere in Siegellack eingedrückt.

In der Kirche ist ein Epitaph mit der Darstellung der Darreichung des Laienkelches von 1587 angebracht. Dieses Epitaph erinnert an einen Königshöfer Festungskommandanten. Dieser Festungskommandant Moser von Filsek - war Protestant und wollte, da damals Königshofen fast ganz katholisch war, in Aubstadt begraben sein. Seit 1799 ist sein Denkanal in der Kirchenwand eingelassen.


Das 19. und 20. Jahrhundert 

Das 19. Jahrhundert brachte wiederum einige Unruhen nach Aubstadt. 1806 und 1813/1814 waren wieder zahlreiche Einquartierungen und Lieferungen von "Fourage" zu verzeichnen. Aubstadt war zu dieser Zeit dem Territorial (Distrikt) Rügheim zugeordnet. Neben "baierischen" Einheiten waren auch französische Truppen in Aubstadt.

Nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht mußte im Jahr 1815 der erste Wehrpflichtige - der Sohn des Kaspar Biberbach von Aubstadt - gestellt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die Aubstädter immer wieder "Auswärtige" gegen Bezahlung für die Rekrutengestellung gewinnen.

Seit 1806 war Carl Christian Weinmami in Aubstadt Pfarrer. Er promovierte 1825 zum Dr. phil. Ab 1828 war er Abgeordneter des Konsistoriums Bayreuth für den Bayerischen Landtag und von 1831 bis zu seinem Tod im Jahr 1844 Dekan mit Dekanatssitz in Aubstadt. Sein Vater Siegmund Weinmann war bereits von 1736 bis 1806 Pfarrer in Aubstadt. Der Sohn von Carl Christian Weinmann, Otto, wirkte von 1844 bis er am 17. 5. 1888 verstarb.

Über Siegmund Gottfried Weinmann ist in einem Akt geschrieben: "Die Aubstädter sind in Anschauung ihrer Sitten merklich kultivierter als ihre Nachbarn, woran der damalige Pfarrer Siegmund Gottfried Weinmann großen Anteil hat". Und über Otto Weinmann ist zu lesen. "Er tat wie sein Großvater für die hießige Kultur sehr viel; er interessierte sich sehr für die Landwirtschaft, welche er selbst neben Bullenzucht eifrig betrieb".

1835 kauften 143 Bürger und Dekan Carl Christoph Weinmann zu 10 000 fl. den Haubachsee von Würzburg ab. Der See wurde in 144 Teile aufgeteilt und in 10 Jahren trocken gelegt. Nach 10 Jahren konnten einige Teilhaber - wenn sie wollten - ihren Anteil an die interessierten Aubstädter Bürger verkaufen. So kam Aubstadt zu Wiesen, heißt es in der Chronik, und das Verhältnis zum Ackerland konnte einigermaßen in das Gleichgewicht gebracht werden.


Auch 1866 waren bayerische Truppen, die sich auf ihren Einsatz bei Bad Kissingen vorbereiteten, in Aubstadt untergebracht. Vom 26. bis 29. Juni 1866 war das 1. Bataillon des B. Infanterieregiments von Seckendorf mit seinem Stab, 13 Subalternoffizieren und 573 Mann untergebracht. Dieses Bataillon wurde am 9. und 30. Juni vom z. Bataillon des 12. Infanterie-Regimentes mit seinem Stab, 25 Subalternoffzieren und 811 Mann abgelöst. Dieses Regiment war am 1.2. Juli 1866 bei der Schlacht bei Bad Kissingen eingesetzt. Vier Aubstädter Bürger waren als Soldaten an diesem Krieg beteiligt.

1870/1871 wurden 16 Aubstädter eingezogen und beteiligten sich am Krieg gegen Frankreich. Das untere Denkmal ist mit den Namen der Kriegsteilnehmer versehen. Im Jahr 1884 wurde der Kirchturm renoviert. Aus einer dort in der Kugel deponierten Urkunde ist unter anderem zu entnehmen, daß sich die Einwohner von den beabsichtigten Bau der Eisenbahn einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung versprachen.

1874 wurde die Freiwillige Feuerwehr Aubstadt gegründet und 1892 folgte die Gründung der Spar- und Darlehenskasse (Raiffeisenbank). Durch diesen genossenschaftlichen Zusammenschluß konnten einige gemeinsame Aufgaben gelöst werden. So konnte zum Beispiel ein Kalkofen am Steinbruch eingerichtet werden. Später wurde von der Raiffeisenkasse die Dreschmaschine gestellt. Seit 1897 besteht der Gesangverein "Eintracht Aubstadt". Auch ein Kriegerverein wurde in dieser Zeit (1880) gegründet.

Am Weltkrieg 1914/1918 waren 213 Aubstädter Bürger beteiligt. Nach den Kriegswirren kam die Revolution und die Inflation. Beide Ereignisse gingen auch an Aubstadt nicht spurlos vorüber. Trotzdem fanden sich 1922 junge Männer, die den Turnverein gründeten. Auch im z. Weltkrieg mußte Aubstadt zahlreiche Soldaten stellen. Aus Ehrfurcht vor den Gefallenen und als Mahnmal für den Frieden wurden die Namen der Kriegsgefallenen und Vermißten der beiden Weltkriege in das Denkmal bei der Kirche eingemeißelt.


Zahlreiche Flüchtlinge waren in den Nachkriegsjahren in Aubstadt untergebracht. Über 1000 Bewohner wurden im Dorf gezählt. Adolf Kratsch wurde zunächst von den Amerikanern als Bürgermeister eingesetzt. Bei der ersten Wahl im März 1946 konnte er sich mit fast 100 Prozent der Stimmen durchsetzen. 1952 wurde Alfred Volk als Bürgermeister gewählt. 32 Jahre hatte er dieses Amt inne.

In dieser Zeit wurden viele Maßnahmen verwirklicht. Der Steinbruch bei der Neumühle war damals noch in Betrieb. Als erste Gemeinde im damaligen Landkreis Königshofen wurden sämtliche Ortsstraßen ausgebaut. 1959 konnte das neue Schulgebäude eingeweiht werden. Seit 1978 ist Aubstadt der Sitz des Schulverbandes "Milzgrund". Aus diesem Grund mußte 1983 das Schulgebäude erweitert werden. Zur Zeit besuchen ca. 170 Kinder aus dem gesamten Milzgrund die Schule. Die höheren Klassen der Hauptschule sowie die weiterbildenden Schulen befinden sich in Bad Königshof en.

Die zentrale Wasserversorgung wurde nach dem sehr trocken Sommer von 1976 im folgenden Jahr gebaut. Das Wasser wird vom Haubachbrunnen bei Großeibstadt zum Hochbehälter am alten Sportplatz auf der Blöße gepumpt und von dort werden die Haushaltungen mit Wasser versorgt.

Ausgebaute Wald- und Wirtschaftswege erleichtern die Arbeit der Landwirte wesentlich. Kuh- und Pferdegespanne, die in den 50er und 60er Jahren zum Ortsbild gehörten, wurden von Traktoren, Mähdreschern und sonstigen technischen Neuerungen in der Landwirtschaft verdrängt

In dieser kurzen Zeitspanne von ca. 35 Jahren hat sich auch die Erwerbstätigkeit der Bewohner wesentlich geändert. 1960 war noch fast jeder Haushalt von der Landwirtschaft abhängig, indem die Selbstversorgung Vorrang hatte. 1987 gab es noch 27 Haupterwerbs- und 23 Nebenerwerbslandwirte. Bis 1997 verringerte sich diese Zahl auf 9 Haupterwerbs- und 8 Nebenerwerbsbetriebe.

Aus der landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde wurde eine Wohngemeinde. Die Erwerbseinkommen werden fast ausschließlich außerhalb der Gemeinde erzielt.

Durch die Ausweisung von zwei Baugebieten - 1967 "Lange Gärten" und 1973 "In den Röthen" - konnte der Bevölkerungsstand weitgehend gehalten werden. Das Baugebiet "In den Röthen" wurde 1985 und 1995 erweitert. Die Baugebiete sind zur Zeit zum größten Teil bebaut. Aus den ehemals 164 Wohngebäuden im Jahr 1832 sind es bis 1987 insgesamt 256 Wohngebäude geworden. 1997 wurden 269 Wohngebäude gezählt.

Die Bevölkerungszahl von Aubstadt bewegt sich seit dem Jahr 1799 zwischen 629 und 1060 Personen. 1887 wurden in Aubstadt 906 Einwohner gezählt. Der höchste Bevölkerungsstand wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges mit 1060 Einwohner registriert. Zum 1. 1. 1987 waren 802 Personen und zum I .1.1997 waren 836 Personen mit Haupt- und Nebenwohnsitz gemeldet.

In den letzten Jahren entwickelte sich das Gelände bei der Schule zu einem Freizeit-, Sport- und Kommunikationszentrum. 1967 erstellte der TSV Aubstadt den ersten Sportplatz, der auch für den Schulsport genutzt wurde. Die Sportheimerweiterung erfolgte 1982. Und nach dem Schulerweiterungsbau konnte die Außensportanlage mit Kleinspielfeld und 100 Meter Laufbahn verwirklicht werden. Mit dem Bau der Turn- und Festhalle im Jahr 1985 und der Einweihung am 21. November 1986 erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch der Aubstädter Bürger.

Zwei Tennisplätze wurden 1987 gebaut und ergänzen somit das Freizeitangebot. Darüber hinaus rundet der Festplatz, der ansonsten als Parkfläche für den Sportbetrieb als auch für die Besucher der Turn- und Festhalle genutzt wird, das Gelände ab.

Der Bau eines Feuerwehrgerätehauses und des gemeindlichen Bauhofes sind zur Zeit auf diesem Gelände geplant. Ein zwei-gn4:)piger Kindergarten wurde in den Jahren 1997 und 1998 ebenfalls auf dem Gelände errichtet und im Herbst 1998 bezogen. Die Einweihung des neuen Kindergartens ist für Juli 1999 geplant.

Seit der Grenzöffnung im Jahr 1989 pflegt die Gemeinde Aubstadt und alle örtlichen Vereine freundschaftlichen Kontakt zur Gemeinde Bauerbach. Am Tag der Wiedervereinigung, am 3. Oktober 1990, wurde vor dem Rathaus in Bauerbach ein Baum als Symbol für die Gemeinsamkeit gepflanzt. ,

Im Juli 1990 konnte sich die Gemeinde einen langersehnten Wunsch erfüllen. Ein repräsentatives Rathaus wurde auf den Grundmauern der "Alten Schule" errichtet. Von 1995 bis 1998 war im Rathaus vorübergehend die zweite Gruppe des Kindergartens untergebracht.

Der ehemalige Bullenstall wurde im Jahr 1991 eingerissen.. Drei Sozialwohnungen wurden auf diesem Grundstück errichtet.

Die größte Baumaßnahme in der letzten Zeit war die Errichtung der Abwasserdruckleitung von Aubstadt nach Bad Königshofen. Diese Anlage konnte Anfang 1997 in Betrieb genommen werden.

Doch trotz allen Fortschritts ist Aubstadt das geblieben was es war - die Perle des Grabfeldes.

Vom Kirmes- und Petersgericht 

Das Kirmesgericht wurde hier im November in derselben Zusammensetzung wie das Petersgericht im Februar gehalten. Das Petersgericht dauerte allerdings nur einen Tag. Abends wurde bei Freibier und Wecken "Bierbankpolitik" im einzigen Wirts(Gerichts-)haus betrieben. Das Kirchweihgericht dauerte dagegen vier bis fünf Tage und wurde an einem Montag eröffnet. Mit ihm war das Bejagen der hiesigen Flur (die Jagd gehörte denen v. Bibra) verbunden. Die Aubstädter mußten gegen Verabreichung von Brot und Bier die Jagdfröner wachen. Die Besitzer von 1 Huben hatten die Hundsatzung zu verabreichen. Es endete gewöhnlich mit dem Freitag, so daß man am Samstag Zeit hatte, sich auf den arbeitsfreien Sonntag vorzubereiten. Bei diesem Gericht wurden Gemeinde- und Heiligenrechnungen (= Kirchenrechnungen) bekanntgegeben, auf die verschiedenen Ordnungen hingewiesen und vom Bibraischen Attuar Zehnte, Zinsgelder und andere Gefälle eingenommen. An diesen Tagen blieben die Herren von Bibra und ihr Stab hier über Nacht und fuhren vorsichtshalber den eine Fahrstunde weiten Weg mancher Beschwernis halber mit der Kutsche. Antialkoholiker und Vegetarier scheinen die von Bibra nicht gewesen zu sein. Die Wirtsrechnungen summieren sich für Heu, Hafer, Mittag- und Abendessen, Bier, Wein und Branntwein, Caffee, Mürbs, Gebäck und MilligLeblein, Holz, Licht und Bett auf 52 bis 118 fl., wovon die Bibra einen Tag, der auf Gefällseinnahmen angerechnet wurde, bezahlten. Die anderen Tage gingen auf Rechnung der Gemeinde. An diesen Tagen waren die Bibra die Herrschaft, die Gerichtsherren. Für diese Tage stellte die Herrschaft ihren Untertanen auch eine Fuhre Bier zur Verfügung. Nach dem Feldbuch von 1703 ruhte auf der Hube des Johannes 1,3iemon Schöppach neben Front mit 3 Pferden, Abgabe von 23 Bohners zur Bethzins (heute: Vermessungskosten), Erbzins 6 1 /2 Schilling, 15 Bathen Voigtfeld, von 2 Rauchhähne zu 3 neuen Pfennig gerechnet, 1 Schock Eier, Handzehn und Zehnt, die Verpflichtung "und führet die Lehre Faß warm Kirmeß gehalten wieder auf Irmelshausen". In Aubstadt lebt nur eines in Erinnerung: "Am Kirmeßgericht muß schö gsuff'n worn sei!" Weiter heißt es: "Gerichts- und Amtsdiener hatten nachweislich Gurgeln so weit wie ein Ofenrohr! "

Die Hünengräber (Hügelgräber) 

In einem Bericht von 1799 ist zu lesen: "In dem sich an der Aubstädter sogenannten Blöße hinziehenden Wäldchen liegen kleine Erdhügel, welche Grabmäler deutscher Helden zu sein scheinen", und nach anderen Berichten: "Hünengräber, die geöffnet, nicht unbedeutende Ausbeute gewährten". Zu diesem sei bemerkt: "Dieses Gräberfeld breitet sich über die Waldabteilungen Waizholz,.Altholz, Blößer und Lindenhart aus". Grabungen wurden 1824 durch Kruse von Bibra und einem Offizier von der Spär, 1825 durch Dekan Nenninger aus Waltershausen vorgenommen.

Die Funde befinden sich zur Zeit in München. Teile davon sollen im prähistorischen Museum in Bad Königshofen (ehemalige Schranne oder Salzhaus) untergebracht werden. Die Hügel (88 Stück) stehen mit den Funden der Steinsburg (Gleichberg) in Verbindung und gehören der jüngeren Hallstattzeit (850 - 550 v. Chr.) an.

                                                                                                                                               Wolfgang Abschütz

Quellen:

1. Blätter für Heimatkunde 1932/1933 von Hauptlehrer Schmitt, Aubstadt
z. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern von Josef Braun
3. Stadt und ehemalige Festung Königshofen von J. W Rost
4. Dekanat Bad Neustadt a.d.S. von Pfarrer Karl-Heinz Keller
5. Das Prämonstratenser-Chorherrnstift Vessra von Josef Meisenzahl
6. Unterlagen der Gemeinde Aubstadt aus dem Staatsarchiv Würzburg
7. Fotos der Wappen der Gemeinde Aubstadt aus dem Staatsarchiv Würzburg